Alle Weine, die auf dem Etikett als Prosecco bezeichnet sind, werden aus der gleichnamigen Rebsorte erzeugt. Diese wird ausschliesslich in Italien angebaut, und zwar vorwiegend im Veneto. 95 Prozent der gesamten Prosecco-Trauben wachsen in der Provinz Treviso, in der Hügellandschaft um Conegliano und Valdobiaddene.
Wein wird nur in den sonnigen Hügelzonen zwischen 50 und 500 Metern Meereshöhe angebaut. Im Register sind 3900 Hektaren Rebfläche eingetragen, die von über 3000 Winzern bewirtschaftet werden. Der schäumende Prosecco DOC muss aus mindestens 85 Prozent der gleichnamigen Rebsorte gemacht werden. Weitere Bestandteile können Weine aus Verdiso-, Bianchetta-, Perera- und Prosecco-Lungo-Trauben sein.
Sekt ist eine Veredelungsstufe des Weines durch
alkoholische Gärung und wird in der Regel in einer
Sektkellereihergestellt. Die dafür benötigten Weine nennt man
Sektgrundweine. Sektgrundweine sollen prinzipiell aus gesundem, reifen und nicht aus edelreifem oder angefaultem Lesegut/Trauben bereitet werden, die eine feine, frische Säure aufweisen. Daher werden Sektgrundweine in der Regel nicht nach Zuckergehalt, sondern auf der Basis des Säuregehaltes gelesen. Diese feine, frische Säure wirkt im Endprodukt wie ein Geschmacksverstärker, sie verleiht dem Sekt in Verbindung mit der Versanddosage einen vollen, ausbalancierten Geschmack.
Der
Champagner (französischvin de Champagne) ist ein
Schaumwein, der in der
WeinbauregionChampagne in
Frankreich nach streng festgelegten Regeln angebaut und
gekeltert wird. Er gilt in vielen Teilen der Welt als das festlichste aller Getränke. Die im Wein gelöste
Kohlensäure entsteht bei einer zweiten
Gärung in der Flasche („Méthode traditionnelle oder Méthode champenoise“). Champagner genießt den Status einer Appellation d’Origine Contrôlée, auch wenn dies nicht auf dem Etikett vermerkt wird.